Katrin Niedermayer

Ich heiße Katrin Niedermayer, Jahrgang 1981, und bin seit 2009 als selbstständige Rechtsanwältin tätig. Nach meinem Abitur im Jahr 2000 am Landgraf-Ludwigs-Gymnasium studierte ich Rechtswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und absolvierte das Rechtsreferendariat beim Landgericht Gießen. Nach meinem zweiten juristischen Staatsexamen 2008 wurde ich als Rechtsanwältin zugelassen und bin seither selbstständig tätig.

Katrin Niedermayer Rechtsanwältin

Aktuelles

Kanzleisitzverlegung ab dem 01.01.2016!

Ab dem 01.01.2016 bin ich unter folgenden Kontaktdaten für Sie erreichbar:

KANZLEI NIEDERMAYER
Rechtsanwältin Katrin Niedermayer
Am Kirschenberg 16
Tel. 0641 / 494 102 91
Fax. 0641 / 494 102 92
E-Mail: info@kanzlei-niedermayer.de

Strafrecht

Einmal ins Visier einer strafrechtlichen Ermittlung gelangt, empfiehlt sich die umgehende Beauftragung eines Strafverteidigers. Strafverfahren führen oft zu extrem belastenden Situationen, in denen der Betroffene alleine Fehler machen kann, die zu enormen Nachteilen führen können.

Für den Fall, dass Sie einen Strafbefehl erhalten haben, als Beschuldigter vorgeladen wurden, polizeiliche oder staatsanwaltschaftliche Ermittlungen drohen oder auch Opfer einer Straftat wurden, sollten Sie sofort anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen – bevor Sie mit der Polizei sprechen.

Erst nach umfassender persönlicher Beratung und Akteneinsicht kann über das weitere Vorgehen entschieden werden, um das bestmögliche Ergebnis im Verfahren zu erzielen.

Schuldnerberatung / Verbraucherinsolvenzen

Die Verbraucherinsolvenz / Privatinsolvenz bietet auch Privatpersonen bei hoher Verschuldung die Möglichkeit eines Neuanfangs: Nach Abschluss des Verfahrens und Ablauf der Wohlverhaltensperiode (6 Jahre) erfolgt für den Antragsteller die sogenannte Restschuldbefreiung, d.h. er wird von seinen Zahlungsverpflichtungen befreit.

Voraussetzung für einen solchen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist ein außergerichtlicher Einigungsversuch mit allen Gläubigern. Hierzu wird anhand der bestehenden Einkommenssituation ein Schuldenbereinigungsplan erstellt, und damit versucht, sich im Wege eines außergerichtlichen Vergleiches mit den Gläubigern zu einigen. Wird dieser von mindestens einem Gläubiger abgelehnt, kann die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt werden.

Sowohl bei der Erstellung des außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplanes und dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens bin ich gerne behilflich.

Zivilrecht

Das Zivilrecht regelt die Rechtsverhältnisse von Personen untereinander (Privatrecht).

Es umfasst unter anderem die Gestaltung bzw. Überprüfung von Verträgen z. B. Kauf-, Werk-, Dienstleistungs- oder Mietvertrag sowie deren Abwicklung.

Weiterhin gehören hierzu die Durchsetzung von Forderungen, Geltendmachung von Schadensersatz oder Rückgabe von Vermögenswerten.

Auch können auf zivilrechtlichem Weg Ansprüche auf Duldung oder Unterlassung (z. B. Nachbarschaftsrecht) geltend gemacht werden.

Sowohl zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche als auch zur Verteidigung gegen geltend gemachte Ansprüche gerichtlich und außergerichtlich berate ich Sie.

Verkehrsrecht

Das Verkehrsrecht umfasst (fast) alles, was mit der Deutschen „Lieblingsstück“ – dem Auto – zusammenhängt..

Während das Verkehrszivilrecht die Haftungsfragen nach einem Unfall (Schadensersatz, Mietwagen, Nutzungsausfall), oder das Verkehrsvertragsrecht den Kauf eines Kfz und die darauffolgende Gewährleistung beinhaltet, umfasst das Verkehrsstrafrecht Delikte wie unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Trunkenheit im Verkehr oder Ordnungswidrigkeiten (Geschwindigkeitsübertretungen), die nach dem Bußgeldkatalog geahndet werden.

Auch können das Fahrerlaubnisrecht oder die Zulassungsverordnung eine Rolle spielen.

Es kann sowohl ein Bußgeld, ein Fahrverbot als auch die Auferlegung eines Fahrtenbuches drohen.

Hierzu ist es immer angeraten, anwaltliche Beratung in Anspruch zu nehmen.

Aktuelles

Schleichwerbung im „RTL - Dschungel-Camp“

Die Produktplatzierung von „Leibnitz Pick-Up“ in der RTL-Show „Ich bin ein Star! Holt mich hier raus!“ wurde vom VG Hannover als unzulässig beanstandet. In einer 96 Sekunden dauernden Sequenz erspielten sich die Teilnehmer des Dschungelcamps ebensolche Schokoriegel als Belohnung für eine bestandene „Dschungel-Prüfung“ und reagierten mit lautem Jubel wie z. B.: „Das ist eine Geschmacksbombe", „Die süße Schokolade war absolut ein Traum.", „Hammer, krass, lecker, yummi", „Geil", „War echt traumhaft. Ich möchte einfach mehr", „Das hat wirklich alles: Karamell, Schokolade und Keks. Was will man mehr?", „Kannst Du Dich auch vermehren?"

Der Rundfunkstaatsvertrag erlaubt Produktplatzierungen u.a. in Sendungen der leichten Unterhaltung, wenn mehrere Voraussetzungen erfüllt sind. Eine davon ist, dass das Produkt nicht „zu stark“ herausgestellt wird. Um eine zulässige Produktplatzierung handelt es sich, wenn die „gekennzeichnete Erwähnung oder Darstellung u. a. von Waren in Sendungen gegen Entgelt oder eine ähnliche Gegenleistung mit dem Ziel der Absatzförderung“ vorgenommen wird. Mit den gezeigten Szenen sei das Produkt „zu stark herausgestellt“ und die „Grenze einer starken Hervorhebung des Produkts überschritten“ und demnach liege keine mehr zulässige Produktplatzierung, sondern eine „übertriebene verbale Lobpreisung des Produktes“.

Aktuelles

Schuldnerberatung: Der Weg in eine schuldenfreie Zukunft

Die Verbraucherinsolvenz bietet bei Verschuldung die Möglichkeit eines Neuanfangs: Nach Abschluss des Verfahrens wird in der Regel die sog. Restschuldbefreiung erlangt, das bedeutet, der Schuldner wird von seinen Zahlungsverpflichtungen befreit.

Meist drohen Mahn- und Vollstreckungsbescheide, Konto- und / oder Lohnpfändung, Abgabe der eidesstattlichen Versicherung, Zwangsversteigerung oder Zahlungsunfähigkeit.

Das Insolvenzverfahren ist oftmals die einzige Lösung für eine solche Situation. Voraussetzung für die Durchführung eines solchen Verfahrens ist zunächst ein außergerichtlicher Einigungsversuch mit den Gläubigern. Hierzu wird anhand der Einkommenssituation ein entsprechender Schuldenbereinigungsplan erstellt und damit versucht, sich durch außergerichtlichen Vergleich mit den Gläubigern zu einigen. Wird dies vom Gläubiger abgelehnt, kann die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt werden.

Am 01.07.2014 trat die neue Insolvenzordnung in Kraft. Diese bringt zum einen spürbare rleichterungen und Vorteile für den Schuldner, jedoch werden auch die Rechte der Gläubiger gestärkt.

Die wohl wichtigste enthaltene Änderung für den Schuldner ist, dass die Restschuldbefreiung schneller erlangt werden kann.

Das Restschuldbefreiungsverfahren kann nun von 6 auf 5 bzw. 3 Jahre verkürzt werden: Auf 5 Jahre kann das Verfahren verkürzt werden, wenn die Verfahrenskosten (ca. € 1.500 – 3.000) beglichen sind. Mit der Zahlung einer Mindestquote von 35% der durch die Gläubiger angemeldeten Forderungen sowie der Begleichung der Verfahrenskosten kann die Restschuldbefreiung bereits nach 3 Jahren erlangt werden. In allen übrigen Fällen verbleibt es bei der sechsjährigen Wohlverhaltensperiode. Nach dieser wird das Verfahren weiterhin spätestens beendet.

Es gibt nun allerdings weitere Forderungen gem. §302 Nr. 1 InsO, die von der Restschuldbefreiung ausgenommen sind. Während dies bisher nur Ansprüche aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung sowie Geldstrafen und -bußen o. ä. waren, sind nun zu diesen Verbindlichkeiten aus rückständigem gesetzlichen Unterhalt, sofern der Schuldner diesen vorsätzlich pflichtwidrig nicht gewährt hat, sowie Forderungen aus einem Steuerschuldverhältnis, wenn der Schuldner wegen einer Steuerstraftat nach der Abgabenordnung verurteilt wurde, hinzugekommen. Das bedeutet, dass auch solche Ansprüche nicht von der Restschuldbefreiung erfasst werden und auch nach dem Insolvenzverfahren vollstreckt werden können und der Schuldner auch danach noch erfüllen muss.

Lohn- und Gehaltsabtretungen, welche oftmals zur Sicherung von Darlehensverträgen formularmäßig erfolgten, waren bis zur Reform auch im Insolvenzverfahren vorrangig zu berücksichtigen. Bisher galt eine Lohnabtretung für 2 Jahre fort. Diese sind nun ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens unwirksam.

Mit der Änderung des § 290 InsO wurden die Rechte der Gläubiger gestärkt. Ein Antrag auf Versagung (u.a. bei Verurteilung wegen einer Insolvenzstraftat; Verletzung von Erwerbsobliegenheiten, Vermögensverschwendung) der Restschuldbefreiung kann nun zu jedem Zeitpunkt im laufenden Insolvenzverfahren schriftlich gestellt werden. Damit wurden auch die Rechte der Gläubiger gestärkt, da diese nicht mehr fristgebunden sind.

Kontakt

Rechtsanwältin Katrin Niedermayer

Am Kirschenberg 16

35394 Gießen


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Impressum

Rechtsanwältin Katrin Niedermayer

Am Kirschenberg 16
35394 Gießen
Telefon: 0641 / 494 102 91
Telefax: 0641 / 494 102 92
Email: info@kanzlei-niedermayer.de

Berufsbezeichnung:

Rechtsanwältin (verliehen in der Bundesrepublik Deutschland)

Zuständige Kammer:

Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main, Bockenheimer Anlage 36, 60322 Frankfurt am Main, Telefon: 069/17 00 98-01, Telefax: 0 69/17 00 98-50, e-Mail: info@rak-ffm.de, Web: www.rakffm.de) (zugleich die zuständige Aufsichtsbehörde) berufsrechtlichen Regelungen können bei der zuständigen Rechtsanwaltskammer Frankfurt/Main eingesehen werden. Sie finden sie auch auf der Homepage der Bundesrechtsanwaltskammer unter www.brak.de/fuer-anwaelte/berufsrecht/.

Berufsrechtliche Regelungen:

  • Bundesrechtanwaltsordnung (BRAO)
  • Berufsordnung für Rechtsanwälte (BORA)
  • Fachanwaltsordnung (FAO)
  • Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)
  • Bundesgebührenordnung für Rechtsanwälte (BRAGO))
  • Berufsregelungen der Rechtsanwälte der Europäischen Union)
  • Diese Regelungen können bei der Bundesrechtsanwaltskammer unter http://www.brak.de/seiten/06.php#tdg eingesehen werden.

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